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Ausbildung / Lehre

Nach der Schule einen guten Job zu haben, mit geregeltem Einkommen und spannenden Aufgabengebieten – so stellt sich so gut wie jeder Schulabgänger seine Zukunft vor. Doch wie gelingt der reibungslose Übergang zwischen Schul-und Berufswelt? Neben dem Hochschulstudium ist eine abgeschlossene Ausbildung eine gute Grundlage für die weitere Karriereplanung.

Azubis wechseln zwischen Berufsschule und Ausbildungsstätte
Eine duale Berufsausbildung als solide Grundlage für die Karriereplanung. Foto: pixabay.com

Die gängigste Art der Berufsausbildung, früher Lehre genannt, ist die betriebliche oder duale Ausbildung. Die theoretischen Kenntnisse bezüglich des zu erlernenden Berufes werden in der Berufsschule vermittelt, die praktische Erfahrung erhält der oder die Auszubildende in einem entsprechenden Betrieb.

Zurzeit gibt es über 350 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe in den Bereichen Industrie, Handel, Landwirtschaft, Handwerk sowie im öffentlichen Dienst und bei Ärzten, Rechtsanwälten und Steuerberatern. Kaufmännische Berufe, wie etwa Bürokauffrau/-mann oder Einzelhandelskaufmann/-frau gehören, nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, stets zu den beliebtesten Ausbildungsberufen.

Von der Schulbank in die Berufswelt

Durch das erfolgreiche Absolvieren einer Ausbildung gestaltet sich der Einstieg in die Berufswelt in der Regel reibungslos. Außerdem bietet sich Auszubildenden oder auch Azubis nach Abschluss ihrer Lehre oft die Chance auf eine reguläre Festanstellung innerhalb des Ausbildungsbetriebes, da unternehmensspezifisches Wissen vermittelt und der oder die Auszubildende bereits in den Mitarbeiterstab integriert wurde. Die meisten Jugendlichen beginnen ihre Ausbildung in einem Alter von 17 Jahren. In diesem Alter bereits Berufserfahrung zu sammeln, erstes eigenes Geld zu verdienen und unabhängig zu werden ist eine attraktive Zukunftsperspektive, sowohl für Schulabgänger mit mittlerer Reife als auch für Abiturienten.

Die Dauer einer Ausbildung beläuft sich in der Regel auf 3 bis 3,5 Jahre. Der allgemeine (duale) Ausbildungsablauf beinhaltet ein bis zwei Mal wöchentlich den Besuch der Berufsschule, den Rest der Woche ist der Azubi im Ausbildungsbetrieb beschäftigt. In manchen Branchen wie etwa in der Gastronomie oder Hotellerie, verläuft die Ausbildung auch in „Blöcken“. Das heißt, eine bestimmte Zeit wird ausschließlich im Betrieb gearbeitet, danach wird etwa dieselbe Zeitspanne in der Berufsschule verbracht. Nach jedem Ausbildungsjahr wird eine Zwischenprüfung abgelegt, am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung. Während der Berufsschulzeit werden regelmäßig Klausuren geschrieben, ähnlich wie in der Schulausbildung. Innerhalb des Betriebes gibt es für die Azubis zuständige Ausbilder, die speziell darauf geschult sind die Auszubildenden während der gesamten Ausbildungszeit zu fördern und zu betreuen.

Azubi-Gehälter stark branchenabhängig

Das Gehalt eines Auszubildenden ist branchenspezifisch. Während in einem handwerklichen Betrieb im dritten Ausbildungsjahr bis zu 1.150 Euro gezahlt werden, verdient ein Auszubildender zum medizinischen Fachangestellten beispielsweise nur circa 700 Euro. Im Bundesdurchschnitt verdienen Azubis im ersten Lehrjahr knapp 600 Euro.

Durchschnittlicher Verdienst nach Ausbildungsberuf:

Diese Angaben beziehen sich auf den Verdienst im ersten Ausbildungsjahr. Erkennbar ist, dass handwerkliche Ausbildungsberufe in der Regel höher bezahlt werden, als jene in der Dienstleistungsbranche.