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PwC

Umfassende Beratung - Ihre Aufgabe umfasst die laufende und projektbezogene Beratung in- und ausländischer Mandanten in allen steuerrechtlichen Fragestellungen.Prüfen von Steuerbescheiden - Darüber hinaus…

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Stuttgart, BANSBACH GMBH

BANSBACH GMBH sucht in Stuttgart eine/n RECHTSANWALT / STEUERBERATER (m/w) (ID-Nummer: 4587578)

Top-Job Neu Rechtsanwalt (m/w)

Stuttgart, über home of jobs Berlin GmbH

Top-Job Neu Rechtsanwalt (m/w) mit Schwerpunkten Steuerrecht / Gesellschaftsrecht

Gummersbach, Advisio Treuhand & Revision Gummersbach KG

Advisio Treuhand & Revision Gummersbach KG sucht in Gummersbach eine/n Rechtsanwalt (m/w) mit Schwerpunkten Steuerrecht / Gesellschaftsrecht (ID-Nummer: 4588897)

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Berlin, Rödl & Partner

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Essen, Witte Rohner Zur Mühlen

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Angelbachtal, Rudolf & Kollegen

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Hof, Rödl & Partner

Berufsbild Rechtsanwalt / Rechtsanwältin

In allen Rechtsangelegenheiten finden Menschen Hilfe bei Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen. Sie beraten außergerichtlich und vertreten die Interessen ihrer Mandanten vor Gericht. Gleichzeitig sind sie als Organe der Rechtspflege eine wichtige Unterstützung der Richter und Richterinnen bei der Rechtsfindung.

Ihr Einsatzgebiet finden die Rechtsanwälte hauptsächlich in Anwaltskanzleien, in denen sie freiberuflich tätig oder angestellt sind. Außerdem benötigen Wirtschafts- und Buchprüfungsgesellschaften, große Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, Verbände, Organisationen, Interessenvertretungen, Fachakademien und Versicherungsgesellschaften oft die Hilfe von Rechtsanwälten. Auch dort sind sie entweder Freiberufler oder Angestellte.

Die Tätigkeit von Rechtsanwalt und Rechtsanwältin ist streng geregelt

Die Berufsbezeichnung Rechtsanwalt darf man nur unter bestimmten Voraussetzungen führen. Zwingend sind die Erste juristische (Staats-)Prüfung und die Zweite juristische Staatsprüfung vorgeschrieben. Die Erste juristische Staatsprüfung ist dabei der Nachweis, dass das Universitätsstudium der Rechtswissenschaften abgeschlossen wurde – wer nur diese Prüfung ablegt, gilt als Jurist, die zweite juristische Staatsprüfung ist der offizielle Abschluss des Vorbereitungsdienstes (Referendariat). Wurden beide Prüfungen mit Erfolg gemeistert, steht weiterhin die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft durch die zuständige Rechtsanwaltskammer aus. Dafür ist ein Antrag bei der jeweiligen Kammer zu stellen. Die Erteilung kann in Ausnahmefällen versagt werden, sofern ein in der Bundesrechtsanwaltsordnung genannter Grund gegen die Zulassung spricht. Die Voraussetzung zur Zulassung ist die Befähigung zum Richteramt gemäß § 5 des Deutschen Richtergesetzes, welche man mit der Ersten und Zweiten juristischen Prüfung erfüllt. Nach der Vereidigung erhält der Bewerber beziehungsweise die Bewerberin die Zulassungsurkunde ausgehändigt. Vor der Aufnahme der Rechtsanwaltstätigkeit ist zudem der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung nach § 51 Bundesrechtsanwaltsordnung vorgeschrieben. Der Nachweis muss innerhalb von drei Monaten bei der zuständigen Anwaltskammer eingereicht werden.

Der Zugang zum Beruf Rechtsanwalt erfolgt über ein Studium der Rechtswissenschaften. Dieses schließt man üblicherweise mit der Ersten juristischen Staatsprüfung ab, woran sich die Referendariatszeit anschließt, die wiederum nach erfolgreicher Absolvierung mit der Zweiten juristischen Staatsprüfung endet.

Ein Studienplatz an einer deutschen Hochschule im Fach Rechtswissenschaften ist ebenfalls an bestimmte Bedingungen gekoppelt. Zuerst einmal muss man als Bewerber eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife besitzen, damit man an einer Universität oder einer Fachhochschule angenommen wird. Alternativ kann ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis einer zuständigen Stelle (Staatliches Schulamt, Kultusministerium etc.) des jeweiligen Bundeslandes eingereicht werden. Stellenweise führt die Hochschule ein internes Auswahlverfahren durch. Jede Hochschule hat in dieser Hinsicht eigene Kriterien, die ein Bewerber bzw. eine Bewerberin erfüllen müssen. Nachlesen kann man sie in der Hochschulsatzung oder der Zulassungsordnung.

Die schulischen Leistungen spielen bei der Auswahl der zukünftigen Studenten eine große Rolle. Sie müssen tiefergreifende Kenntnisse in zahlreichen Schulfächern vorweisen. Relevant sind Sozialkunde, Geschichte, Politik, Deutsch, Wirtschaft und Recht. Das Interesse für diese Themen sollte nicht nur durch eine sehr gute Note auf dem Schulzeugnis belegt sein, sondern darüber hinaus auch in der Freizeit der betreffenden Person Beachtung finden. Um die vorhandenen Kenntnisse zu überprüfen, sind Eignungsprüfungen an den Hochschulen keine Seltenheit. Gute Noten sollten zudem in Englisch und in Latein zu finden sein. Die hohen Anforderungen an die Bewerber/-innen kommen nicht von ungefähr. Während des Studiums werden zahlreiche weitere anspruchsvolle Fähigkeiten vermittelt, die auf über das Normalmaß hinausgehenden Vorkenntnissen fußen. Darum ist ein sorgfältiges Auswahlverfahren für ein erfolgreiches Absolvieren des Studiums ein Muss.

Auch an persönlichen Charaktereigenschaften sollte man eine ganze Reihe mitbringen. Durchsetzungsvermögen, Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen sind nur ein kleiner Teil dessen, was der zukünftige Rechtsanwalt an individuellen Voraussetzungen benötigt.

Wer diese anspruchsvollen Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllt, aber dennoch im rechtswissenschaftlichen Umfeld arbeiten möchte, kann sich zum Rechstanwalts- oder Notarfachangestellten ausbilden lassen.

Zahl der Rechtsanwälte im letzten Jahrzehnt stark gestiegen

Rechtsanwalt ist ein Beruf mit Zukunft. Im letzten Jahrzehnt ist die Zahl der Juristen stark angestiegen. Sie verdienen hauptsächlich als Freiberufler ihr Geld. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, eine Aussage über den Verdienst eines Rechtsanwalts zu treffen. Gleichfalls war ein Anstieg der juristischen Arbeitskräfte im Angestelltenbereich zu verzeichnen. Wegen der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten kann hier das Gehalt ebenfalls nicht beziffert werden.

Neben der Tätigkeit als allgemeiner Rechtsanwalt können Weiterbildungen zu diversen Fachanwälten oder als Patentanwalt bzw. Patentanwältin die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Außerdem ist unter anderem eine Tätigkeit als Jurist/in mit verschiedenen Schwerpunkten (Europarecht, öffentliches Recht, Informationsrecht und dergleichen), als Justiziar/in, als Rechtsbeistand, als Rentenberater/in, als Notar/in und als Syndikus-Anwalt/-Anwältin denkbar.