Man liest es immer wieder in Stellenausschreibungen: Gesucht werden Bewerber mit Teamfähigkeit. Dieser Begriff scheint von immenser Wichtigkeit zu sein, denn in so ziemlich allen Branchen und auf allen Ebenen wird Teamfähigkeit gefordert. Aber was sagt diese Bezeichnung eigentlich aus?

Ohne Teamfähigkeit geht im Job meist garnichts.
Ob jemand teamfähig ist, lässt sich daran erkennen, ob er willens und in der Lage ist, sich in ein Team einzufügen. Nur der Wille allein reicht leider oftmals noch nicht aus, um effektiv zu arbeiten. Ein Team besteht nun einmal aus mehreren Charakteren, die sich nicht nur in ihrer Art, sondern auch in ihren Fähigkeiten perfekt ausloten müssen. Das bedeutet auch nicht, dass sich jemand zurücknehmen oder gequält unterordnen muss, denn gerade das richtige Gleichgewicht ist ausschlaggebend für ein funktionierendes Teamplay. Es geht darum, verschiedene Menschentypen und Verhaltensrollen in Gruppen zu akzeptieren und Unterschiede und Gemeinsamkeiten dahingehend zu nutzen, das effektivste und effizienteste Ergebnis zu erzielen – denn das Hauptaugenmerk sollte dabei immer auf dem Ziel liegen, dass es gemeinsam zu erreichen gilt. Konflikte sollten als gemeinsame Herausforderung gesehen werden, um Lösungswege zu schaffen, und Kritik dabei nicht persönlich genommen, sondern konstruktiv umgesetzt werden.
Um in einem Team erfolgreich zu interagieren, bedarf es also einiger Kenntnisse in anderen Soft Skills: Teamfähigkeit geht immer auch einher mit Einfühlungsvermögen, dem Wissen um Gruppendynamik, der Fähigkeit, sich auch einmal zurücknehmen zu können – ohne sich zurückgesetzt zu fühlen – Toleranz, emotionaler Intelligenz, Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Sprachkompetenz und Kooperation. Nur wenn zumindest ein Großteil der Kriterien als erfüllt angesehen werden kann, ist produktives Arbeiten in einem Team, in dem jedes Mitglied seine Fähigkeiten einbringen kann und diese auch wertgeschätzt und respektiert werden, möglich.