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Neuer Job als Produktionsplaner/-in gesucht? 394 Stellenangebote online

Top-Job Neu Produktionsplaner (m/w)

Reken, Münster, iglo GmbH

Die iglo GmbH ist das in Deutschland führende Marken­unternehmen im Bereich Tiefkühlkost mit den Schwer­punkten Fisch und Gemüse. Sie ist Teil der Nomad Foods Europe, die unter den Marken iglo, Findus,…

Top-Job Neu Produktionsplaner (w/m)

Berlin, Berlin - Deutschland

Unser Mandant ist ein international sehr erfolgreiches Unternehmen auf dem Investitionsgütermarkt. Mit seinem Produktportfolio gehört es zu den führenden Unternehmen seiner Branche weltweit. Im Rahmen…

Top-Job Neu Produktionsplaner (m/w) >>

Wackersdorf

Planung, Steuerung und Überwachung der termingerechten Belieferung von Kundenaufträgen Produktionsplanung der unterschiedlichen Anlagen unter Berücksichtigung von Bedarf, vorhandenem Leergut und verfügbarer…

Top-Job Neu Produktionsplaner (m/w)

Taufkirchen, InoNet Computer GmbH

Top-Job Neu Produktionsplaner (m/w)

Reken bei Münster, iglo GmbH

Top-Job Neu Produktionsplaner (m/w)

Rödermark, INCOE International Europe

Top-Job Neu Produktionsplaner für automatisierte Produktionsanlagen (m/w

Bremen

Top-Job Neu Produktionsplaner (m/w)

Grevesmühlen, Arla Foods Deutschland GmbH

You're not just shaping our future. You're shaping theirs. Produktionsplaner (m/w) (befristet auf 2 Jahre) Upahl Arla stellt nicht nur einige der welt­weit be­lieb­tes­ten Milch­pro­duk­te her, son­dern…

Top-Job Neu Produktionsplaner (m/w)

Verden, Block Transformatoren-Elektronik GmbH

Block Transformatoren-Elektronik GmbH sucht in Verden eine/n Produktionsplaner (m/w) (ID-Nummer: 4571348)

Top-Job Neu Produktionsmengenplaner (m/w)

NRW, Heads 4 Solution

Heads 4 Solution sucht in NRW eine/n Produktionsmengenplaner (m/w) (ID-Nummer: 4510714)

Top-Job Neu Produktionsplaner (m/w)

Hannover, Amadeus FiRe AG

Amadeus FiRe AG sucht in Hannover eine/n Produktionsplaner (m/w) (ID-Nummer: 4552345)

Top-Job Neu Produktion Engineer / Produktionsplaner (m/w)

Reute bei Freiburg im Breisgau, SICK AG

Produktionsplaner/-in

Produktionsplaner und Produktionsplanerinnen – auch als Arbeitsvorbereiter bezeichnet - sind für die Optimierung des Arbeits- und Fertigungsprozesses zuständig und in fast jeder Branche anzutreffen. Sie haben einen wichtigen Aufgabenbereich hinsichtlich der Effizienz eines Unternehmens.

Alle notwendigen Fertigungs- und Montageschritte innerhalb der Produktion werden von Produktionsplanern bestimmt. Dafür analysieren sie Schritte und erarbeiten Zeit- und Arbeitsstudien, welche als Basis für die Errechnung von Sollzeiten beziehungsweise -mengen dienen. Die Studien wiederum stellen die Grundlage der Planung des Produktionsprozesses unter gleichzeitiger Berücksichtigung der einzuhaltenden Termine, der Produktionskosten und des Personaleinsatzes dar. Auch für die rechtzeitige und ausreichende Bereitstellung von Materialien und Arbeitsmitteln tragen die Produktionsplaner Sorge.

Während des Fertigungs- und Produktionsprozesses haben die Produktionsplaner stets die Einhaltung der von ihnen errechneten Größen im Blick. Kommt es zu Problemen im Arbeitsablauf, klären sie die Ursache und greifen korrigierend ein. Des Weiteren dokumentieren die Produktionsplaner die Abläufe, erfassen Störgründe und erarbeiten außerdem Vorschläge bezüglich der Verbesserung der Arbeitsplatzgestaltung und der Arbeitsabläufe.

Studium oder Weiterbildung: Verschiedene Wege zum Produktionsplaner

Den Zugang zum Beruf des Produktionsplaners ist über zwei Wege möglich: Entweder durch ein allgemeines oder branchenspezifisches Studium mit technischem oder betriebswirtschaftlichem Hintergrund oder eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung. Ohne Hochschulstudium kommt unter anderem im Vorfeld eine Tätigkeit als Fachwirt für Arbeitsstudium und Betriebsorganisation, als REFA-Techniker oder als REFA-Prozessorganisator infrage. Mit einem Studium im Bereich REFA-Technik, Arbeitsvorbereitung, Prozessorganisation oder Betriebsorganisation kann man ebenfalls als Produktionsplaner durchstarten. Zumeist ist ein Bachelorabschluss zum Beispiel in Projektmanagement, -Ingenieurwesen oder in Technologiemanagement ausreichend. Interessiert man sich allerdings für eine Führungsposition, ist häufig ein Masterabschluss Voraussetzung.

Bei der Suche nach einer freien Stelle als Produktionsplaner gibt es eine gewisse Auswahl an Berufen, die große Ähnlichkeit aufweisen und ohne beziehungsweise nach einer kurzen Einarbeitungszeit ausgeübt werden können. Ein nahezu identisches Berufsbild, welches vom Produktionsplaner keine großartige Einarbeitungszeit erfordert, weisen der Leiter in der Arbeitsvorbereitung und der Arbeitsplanungsingenieur auf. Angrenzende Berufe, die sich in vielen Tätigkeiten mit dem Ausgangsberuf überschneiden, sind Betriebswirt für Produktionswirtschaft, Fachwirt für Arbeitsstudium und Betriebsorganisation, REFA-Ingenieur, REFA-Techniker und REFA-Prozessorganisator.

Auch während der Tätigkeit als Produktionsplaner gibt es eine große Auswahl an Qualifizierungslehrgängen, um die Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern. Wer ohne Hochschulstudium in den Beruf eingestiegen ist, kann dies als Sprungbrett in ein Studium nutzen. Mit einem Bachelorabschluss lässt sich zudem weiter ein Masterabschluss erreichen. Die Promotion ist für diejenigen attraktiv, die gehobene berufliche Positionen anstreben.

Über das Einkommen des Produktionsplaners lassen sich keine exakten Angaben machen. Die Anforderungen der jeweiligen Stelle spielen eine große Rolle, außerdem gibt es Unterschiede zwischen Region und Branche. Steht man beispielsweise in Bayern in einem Angestelltenverhältnis und wird nach Tarif bezahlt, kann die Bruttovergütung monatlich zwischen 3.200 und 4.000 Euro betragen. Ansprüche lassen sich daraus allerdings nicht ableiten. Ferner zahlen manche Unternehmen Sonderzahlungen und Zulagen.

Die digitale Produktion eröffnet neue Chancen für den Produktionsplaner

In der Zukunft wird die digitale Produktion immer wichtiger. Computersimulationen, die zum Entwickeln und Optimieren von Maschinen und Anlagenkomponenten eingesetzt werden, haben in der Fertigungstechnik schon länger einen Platz. Auch in der Produktionsplanung können derartige Simulationen zum virtuellen Erproben von kompletten Fertigungsabläufen verwendet werden. So testet der Produktionsplaner zum Beispiel, ob die Produktionsanlage tatsächlich in Betrieb gehen kann. Die Planung und Konstruktion des Produkts werden ebenfalls am Rechner vorgenommen. Alle relevanten Daten bezüglich des Produkts und dessen Fertigung speichert man in einem sogenannten Product Lifecycle Management System (PLM). Darin findet unter anderem die Verwaltung der Daten zur Disposition, zum notwendigen Fertigungspersonal, zur Maschinenauslastung sowie zu Marketing- und Vertriebsprozessen statt. Anhand der Daten erfolgen die Simulation des gesamten Produktionsprozesses und die anschließende Optimierung desselben. Im Endeffekt werden Kosten gesenkt und eine Qualitätsverbesserung der Produkte erreicht. Die digitale Produktion ist ideal, um Fertigungsabläufe mit einem wesentlich geringeren Kosten- und Zeitaufwand zu optimieren. Daher werden Produktionsplaner zukünftig vermehrt auf diese Möglichkeit zurückgreifen.

Aufgrund der neuen Technik und der Zahlen der letzten Jahre sieht der Produktionsplaner einer gesicherten Zukunft entgegen. Zwar sind die Beschäftigungszahlen von 1999 bis 2010 lediglich um zwei Prozent gestiegen, dennoch hat sich die Anzahl der Produktionsplaner um knapp 10.000 erhöht. An den Arbeitslosenzahlen lässt sich der Bedarf wesentlich deutlicher erkennen. Sie sind im vorgenannten Zeitraum um mehr als die Hälfte gesunken. Die Arbeitslosenquote pendelt sich bei beiden Geschlechtern bei rund einem Prozent ein. Angesichts dieser Fakten ist die Entscheidung für den Beruf Produktionsplaner sicher eine gute.

Weitere Berufe in der Produktion: