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5.508 Jobs

Neuer Job als Forschung und Entwicklung gesucht? 5.508 Stellenangebote online

Top-Job Neu Forschungsingenieur / Entwicklungsingenieur (m/w)

Koblenz, Aleris Rolled Products Germany GmbH

Top-Job Neu Leiter Forschung und Produktentwicklung Industrie (m/w)

Konstanz, Gfeller Consulting & Partner AG

Top-Job Neu Patentingenieur (m/w) Forschung & Entwicklung

Rengsdorf, WDS Winkler und Dünnebier Süßwarenmaschinen GmbH

Top-Job Neu Physiker/ physikalischer Ingenieur (m/w)

Oberschöneweide, Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten

Wir suchen ab sofort eine/n Physiker/ physikalischer Ingenieur (m/w) Das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) betreibt praxisverbunde- ne Forschung und Entwicklung für den Leistungssport.…

Top-Job Neu Ingenieur/in System Engineering, Forschung und Entwicklung

Aachen, Ford-Werke GmbH, Research and Innovation Center, Aachen

Top-Job Neu Leiter Forschung & Entwicklung m/w - Chemische Verfahrenstec

Freiburg im Breisgau

Top-Job Neu Leiter (m/w) Forschung & Entwicklung

Memmingen, BUZIL WERK Wagner GmbH & Co. KG

MIT SICHERHEIT PERFEKT SAUBER Buzil ist der hochkompetente Problemlöser und zuverlässige Partner für erstklassige und gleichzeitig effiziente Reinigung in nahezu allen Bereichen. Zu den Einsatzbereichen…

Top-Job Neu Chemiker (m/w) als Laborant in der Forschung und Entwicklung

Pulheim, Maxim Markenprodukte GmbH & Co KG

Seit der Unternehmensgründung in 1979 ist die MAXIM-Gruppe in Europa zu einem leistungsfähigen und innovativen Hersteller von Eigen- und Handelsmarken kosmetischer Produkte gewachsen. An fünf Standorten…

Top-Job Neu Mitarbeiter (m/w) Forschung & Entwicklung

Steinau an der Straße, DREITURM GmbH

DREITURM GmbH sucht in Steinau an der Straße eine/n Mitarbeiter (m/w) Forschung & Entwicklung (ID-Nummer: 4601219)

Top-Job Neu Leiter (m/w) Forschung & Entwicklung

Memmingen, BUZIL-WERK Wagner GmbH & Co. KG

BUZIL-WERK Wagner GmbH & Co. KG sucht in Memmingen eine/n Leiter (m/w) Forschung & Entwicklung (ID-Nummer: 4585414)

Top-Job Neu Leiter Forschung und Entwicklung (m/w)

Südwestdeutschland, Kienbaum Consultants International GmbH

Kienbaum Consultants International GmbH sucht in Südwestdeutschland eine/n Leiter Forschung und Entwicklung (m/w) (ID-Nummer: 4246774)

Top-Job Neu Physiker/ physikalischer Ingenieur (m/w)

Oberschöneweide, Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten

Wir suchen ab sofort eine/n Physiker/ physikalischer Ingenieur (m/w) Das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) betreibt praxisverbunde- ne Forschung und Entwicklung für den Leistungssport.…

Forschung und Entwicklung (-singenieure)

Die Grundlagen- und angewandte Forschung ist das Arbeitsgebiet der Forschungs- und Entwicklungsingenieure. Sie erarbeiten an gemeinsamen Projekten technische Verfahren und neue Produkte oder nehmen die Weiterentwicklung derselben vor.

Entwicklungsingenieure sind in der Industrie und an Instituten anzutreffen. Dort arbeiten sie in der Grundlagen- und der angewandten Forschung. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen theoretische und praktische Arbeiten. Sie werden mit Problemlösungen betraut und überprüfen diese auf ihre Realisierungsmöglichkeit. Dabei finden Auswirkungen wie Technik- und Umweltfolgen ihre Berücksichtigung.

Mithilfe moderner Planungstechniken entwickeln Forschungs- und Entwicklungsingenieuren innovative und marktgerechte Lösungen. Das beginnt bei der ersten Idee, geht über die Konzeption technischer Produkte beziehungsweise Verfahren und endet mit der Entwicklung von Prototypen. Die Ingenieure und Ingenieurinnen testen darüber hinaus Neuentwicklungen und erstellen Dokumentationen für Fertigung, Konstruktion, Vertrieb und Marketing.

Nicht jeder kann Ingenieur werden

Der Beruf Ingenieur unterliegt Zulassungsbeschränkungen, zudem ist die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ geschützt. Nur Menschen mit einer bestimmten Vorbildung haben Zugang zu diesem Beruf. Bei dem Forschungs- und Entwicklungsingenieur ist ein abgeschlossenes Studium der Ingenieurswissenschaften in einem Fachgebiet der jeweiligen Branche notwendig. Strebt man eine Führungsposition an oder möchte spezialisierte Aufgabenstellungen übernehmen, muss an das Bachelorstudium ein Masterstudium angehangen werden. Mehrere Studienfächer sind als Einstieg in die Forschung und Entwicklung denkbar. Da wäre unter anderem ein Bachelor- oder Masterabschluss in Biotechnologie, im Chemieingenieurwesen oder auch in der Elektrotechnik möglich.

Wer bereits seine Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen hat und möchte sich beruflich verändern möchte oder gerade auf Arbeitssuche ist, dem bieten sich als Alternativberufe Produktentwickler oder Produktingenieur an. Nach einer branchenüblichen Einarbeitungszeit ist außerdem eine Stelle als Leiter Forschung und Entwicklung möglich. Auf einem niedrigeren Qualifikationsniveau sind für den Forschungs- und Entwicklungsingenieur der Entwicklungstechniker oder der Staatlich geprüfte Techniker Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Entwicklungstechnik interessant.

Das Gebiet Forschung und Entwicklung wird in drei Fachgebiete unterteilt. Einmal ist dies direkt Forschung und Entwicklung, zum zweiten Konstruktion und zum dritten Produktion und Fertigung. Eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet kann in manchen Unternehmen gefordert werden. Ferner stehen zahlreiche Weiterbildungsangebote zur Verfügung, durch welche Fähigkeiten verbessert und somit seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht werden können.

Als ausgebildeter Forschungs- und Entwicklungsingenieur steht ebenfalls der Weg in die Selbstständigkeit offen. Er lässt sich beispielsweise durch die Gründung oder Übernahme eines Ingenieurbüros für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beschreiten.

Neue Tätigkeitsfelder eröffnet das Reverse Engineering

In der Forschung und Entwicklung braucht man sich vor der Zukunft nicht zu fürchten. Ein neuer Trend, der viele Arbeitsplätze schaffen wird, ist das Reverse Engineering. Darunter versteht man – einfach ausgedrückt – die Umkehr der bisher typischen Vorgehensweise im Bereich Forschung und Entwicklung. Bisher war es in der Regel so, dass zuerst eine Produktidee vorhanden war, aus welcher ein Konstruktionsplan entwickelt wurde. Er diente wiederum als Grundlage für die Herstellung - zum Schluss hielt man das fertige Produkt in den Händen. Das Reverse Engineering kehrt diesen obligatorischen Werdegang um: Das Produkt ist bereits vorhanden. Nun wird der Aufbau analysiert und daraus ein Konstruktionsplan entwickelt. Das Scannen von Oberflächenbauteilen und das anschließende Erstellen eines 3-D-Modells ist ein gutes Beispiel dafür. Sie werden als Vorlage für die Fertigung genutzt.

Mit dem Patent- und Urheberrecht kommt man beim Reverse Engineering nicht in Konflikt. Es geht nicht um den Nachbau von Konkurrenzprodukten, es wird vielmehr versucht, die oft nicht mehr existierenden Baupläne oder Dokumentationen zu ersetzen. Außerdem wurden Produkte oft im Laufe der Zeit enorm verändert, sodass die ursprünglichen Pläne nicht mehr zum Endergebnis passen. Trotzdem muss es in der Forschung und Entwicklung weitergehen. Deshalb ergibt sich aus der neuen Vorgehensweise ein attraktives Tätigkeitsfeld für die Forschungs- und Entwicklungsingenieure beziehungsweise –Ingenieurinnen. Das Einsatzgebiet des Reverse Engineering ist unglaublich vielfältig: Es wird im Fahrzeug-, Maschinen- und Werkzeugbau ebenso genutzt wie bei der Restaurierung antiker Objekte oder in der Software-Architektur. In der Industrie oder als externer Ingenieurdienstleister ergeben sich daher immense Möglichkeiten.

Dass die Experten von Forschung und Entwicklung gebraucht werden, zeigt auch die Statistik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die Beschäftigtenzahlen stiegen von 1999 bis 2010 um satte 66 Prozent. Gleichzeitig reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosenzahl um mehr als die Hälfte. Somit kann man wohl sagen, dass der Forschungs- und Entwicklungsingenieur keine Zukunftssorgen zu haben braucht.