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Berufsbild Außendienstmitarbeiter/-in

Die Tätigkeit des Außendienstmitarbeiters und der Außendienstmitarbeiterin lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: Sie umfasst den Besuch, die Betreuung und die Akquirierung von Kunden für Unternehmen. So simpel die Umschreibung, so umfangreich die Tätigkeiten: Die Außendienstmitarbeiter der Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen tätig, müssen somit über die verschiedensten Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Den Zugang zum Beruf Außendienstmitarbeiters erhält man in der Regel über eine technische oder kaufmännische Ausbildung. Auch Quereinsteiger mit einer Weiterbildung im Bereich Beratung und Vertrieb haben gute Chancen auf einen Job. Da die Außendienstmitarbeiter viel unterwegs sind, ist das Vorhandensein einer Fahrerlaubnis ebenfalls eine wichtige Voraussetzung, um Fuß in diesem Beruf zu fassen.

Job bietet großem Tätigkeitsbereich

Das Einsatzgebiet der Außendienstmitarbeiter ist nahezu unbegrenzt. Sie können in der Lebensmittel-, Automobil-, Verlags-, Textil-, Pharma-, Metall-, Holz- und vielen weiteren Branchen eine Anstellung finden. Ihre Tätigkeit hat zumeist nur ein Ziel: Sie sollen für ihren Arbeitgeber Verträge abschließen und eine langfristige Bindung zum Kunden aufbauen.

Was sich simpel anhört, ist an eine Reihe von Fähigkeiten gebunden. Neben den fachlichen Kenntnissen auf dem jeweiligen Gebiet ist der Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln ein Muss. Die Kommunikation mit dem durch sie vertretenen Unternehmen und den Kunden ist die Basis der Arbeit als Außendienstmitarbeiter, demzufolge Laptop, Smartphone und Tablet-PC ständiger Begleiter sind. Ein Büro müssen Außendienstmitarbeiter nicht zwangsläufig besitzen, da sie mobil tätig sind und anfallende Büroarbeiten unterwegs oder von zu Hause aus erledigen können.

Der Außendienstler – Rhetorikprofi mit Fachkenntnissen

Der Außendienstmitarbeiter muss einige persönliche Fähigkeiten in den Job einbringen. Sehr gute Fachkenntnisse sind zwingend erforderlich, reichen für die Tätigkeit allein aber nicht aus. Diese wird zumeist in fast vollständiger Eigenverantwortung ausgeübt. Die Außendienstmitarbeiter legen ihre Termine selbstständig fest, sie planen ihre Routen und führen Kundengespräche, auf die sie sich selbst vorbereiten. Sie treten selbstbewusst auf, verfügen über Kontaktfreude und Kommunikationsfähigkeit . Besonders wichtig für das Berufsbild: Innerhalb kurzer Zeit können sie sich auf die verschiedensten Typen von Menschen einstellen können, sollten zudem stets freundlich und zuvorkommend sein und dies auch in stressigen Situationen oder unter Zeitdruck bleiben. Ein gepflegtes Äußeres und gute Umgangsformen sind für einen Außendienstmitarbeiter eine Selbstverständlichkeit. Je nachdem, für welches Unternehmen der Mitarbeiter / die Mitarbeiterin tätig ist, kann neben ausgezeichneten Deutschkenntnissen weiterhin das verhandlungssichere Beherrschen einer oder mehrerer Fremdsprachen gefordert sein.

Außendienst bedeutet Reisetätigkeit, die mit viel Autofahren, häufiger Abwesenheit von der Familie und dem Wohnort sowie langen und unregelmäßigen Arbeitszeiten auch in den Abendstunden oder am Wochenende verbunden sein kann. Das Maß an persönlichem Einsatz ist in jeder Branche hoch. Durch die große Eigenverantwortung ist Disziplin eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit als Außendienstmitarbeitern.

Die Aufstiegschancen als Außendienstmitarbeiter sind vielfältig und hängen von dem Tätigkeitsgebiet ab. So kann man ohne Einarbeitung Bezirksleiter, Handelsvertreter oder Fachberater für Vertrieb werden. Hinzu gesellen sich unzählige Weiterbildungsmöglichkeiten, die allerdings eng an die bisherige Tätigkeit gekoppelt sind. Erfüllt man die notwendigen Zugangsvoraussetzungen, ist auch ein Studium an einer Fachschule als Betriebswirt/-in oder ein Bachelorabschluss möglich.

Verdienst im Außendienst ist stark branchenabhängig

Die Unterschiede beim Einkommen eines Außendienstmitarbeiters sind beträchtlich. Daher können keine exakten Aussagen zum Verdienst getroffen werden, da es sowohl regionale als auch branchenabhängige Unterschiede gibt. Zu einer gewissen Grundvergütung erhält können Provisionen, Zulagen und Sonderzahlungen wie etwa ein 13. Monatsgehalt, vermögenswirksame Leistungen und Urlaubsgeld kommen.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Außendienstmitarbeiter etwas zurückgegangen, dennoch ist der Bedarf an ihnen weiterhin hoch. Der Anteil der Männer der derzeit im Außendienst tätigen beträgt rund 80 Prozent, von denen mehr als die Hälfte zwischen 35 und 50 Jahren alt ist. Der Großteil der Außendienstmitarbeiter ist im Dienstleistungssektor und hier speziell im Handel tätig. Die Werbung von Kunden ist aber für alle Bereiche wichtig, weshalb der Beruf Außendienstmitarbeiter ein Beruf mit Zukunft ist.