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Berufsbild Apotheker/-in

Der Apotheker ist nach wie vor einer der angesehensten Berufe, nicht zuletzt durch die Präsenz in der Werbung als kompetente Auskunftsperson bei der Frage nach den Risiken und Nebenwirkungen.

Doch ist der Apotheker keineswegs nur der Verkäufer von Arzneimitteln. Zwar sind fast alle dieser Mittel fertig verpackt und müssen von ihm nicht mehr individuell zusammengemischt werden, obwohl er dies in vielen Fällen noch könnte. Trotzdem muss er über die Inhaltsstoffe, ihre Wirkungen und Nebenwirkungen genau Bescheid wissen.

Apotheker – Ein Beruf mit langer Tradition

Das Jahr 1241 gilt als Geburtsjahr des Apothekerberufes. Das Edikt von Salerno regelte, dass Ärzte künftig keine Apotheke mehr besitzen durften. Schon damals wurden die Preise für Arzneimittel gesetzlich vorgegeben. Jahrhunderte lang hatte der Apotheker quasi ein Monopol für die Versorgung mit Arzneimitteln, seit 2004 ergaben sich allerdings wesentliche Änderungen. So darf ein Apotheker jetzt mehrere Apotheken besitzen, und auch der Versand verschreibungspflichtiger Arzneimittel wurde freigegeben. Seither gibt es für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel auch keine Preisbindung mehr. Allerdings bleibt der Verkauf von Arzneimitteln auch weiterhin den Apotheken vorbehalten.

Der Apotheker und die Apothekerin haben nach dem Abitur ein Studium zu absolvieren. Es sieht ein erstes und zweites Staatsexamen vor, an den sich ein einjähriges Praktikum anschließt, das mit dem dritten Staatsexamen abgeschlossen wird. Zum Betreiben einer Apotheke wird eine behördliche Erlaubnis benötigt, Apotheker müssen sich zudem regelmäßig weiterbilden.

Neben dem Interesse an Arzneimitteln und ihrer Wirkung gehört auch eine gute Portion Ordnungssinn zum Apothekerdasein, denn die Lagerung und die Ausgabe von Medikamenten schließt auch bestimmte Gifte oder süchtig machende Stoffe ein, für die besondere Nachweispflichten bestehen. Vieles muss genau dokumentiert und nachgewiesen werden, wobei allerdings heute elektronische Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Wer eine Apotheke betreiben möchte, braucht Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden und muss verkaufen können.

Selbständigkeit oder Anstellung? Für Apotheker ist beides möglich

Neben der Tätigkeit als selbstständiger Apotheker können Apotheker natürlich auch Anstellung in Apotheken finden, denn der Inhaber kann kaum die komplette Öffnungszeit abdecken, zumal dazu auch Nacht- und Wochenenddienste gehören. Weitere Arbeitsmöglichkeiten finden sich in Krankenhausapotheken, in der Gesundheits- und Ernährungsberatung und natürlich auch in der Pharmaindustrie, wo sie gefragte Fachkräfte bei der Entwicklung und in der Produktion von Arzneimitteln und anderen Produkten der Pharmaindustrie sind. Auch Wissenschaft und Forschung stehen dem promovierten Apotheker offen.

Die jeweiligen Anforderungen bestimmen maßgeblich das Einkommen. Bei einer angestellten Vollzeittätigkeit dürfte das Bruttoeinkommen über 3.000 Euro liegen. Dazu können noch Zulagen und Sonderzahlungen kommen. Bedingt durch die gegenüber der üblichen Arbeitszeit längeren Öffnungszeit bieten sich auch gute Chancen für eine Teilzeitbeschäftigung. Der selbstständige Apotheker oder ein Apotheker, der beispielsweise als Sachverständiger freiberuflich tätig ist, kann sein Einkommen über die eingesetzte Arbeitszeit beeinflussen. Doch hängt es natürlich wesentlich davon ab, wie hoch seine Umsatzmöglichkeiten sind.

Mit dem Apothekerberuf verwandt ist der Beruf des Pharmazeuten/der Pharmazeutin oder auch des Referenten bzw. der Referentin für klinische Studien. Für Quereinsteiger bietet die darüber hinaus eine Aus- oder Fortbildung zum Pharmareferenten an, um in der Branche Fuß zu fassen.

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