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Top-Job Neu Anwendungsentwickler/-in

Frankfurt am Main

Anwendungsentwickler/-in: Gesuchte Fachkräfte auf dem IT-Markt

Anwendungsentwickler und Anwendungsentwicklerinnen realisieren Softwareprojekte in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Ist das Softwareprojekt fertiggestellt, übernehmen Anwendungsentwickler auch die Schulung der Benutzer. Auf dem wachsenden IT-Markt – Stichwort Apps – bieten sich Anwendungsentwicklern momentan beste Chancen.

Anwendungsentwicklung ist eine Spezialisierungsform des Berufes Fachinformatiker und beschäftigen sich mit dem Entwurf und der Realisierung von Softwareprojekten nach Wunsch ihrer Kunden. Im Rahmen dessen führen sie die Analyse und Planung von IT-Systemen durch, zudem schulen die Anwendungsentwickler die künftigen Benutzer.

Fast alle Wirtschaftsbereiche benötigen Anwendungsentwickler, weshalb sie in zahlreichen Unternehmen unterschiedlichster Branchen anzutreffen sind. Der größte Arbeitgeber ist hier natürlich die IT-Branche, aber auch Betriebe, welche ihre Software selbst erstellen oder anpassen, benötigen derartige Fachkräfte, die im Fachjargon auch als Developer bezeichnet werden.

Ausbildung meist in IT-Unternehmen

Die Ausbildung zum Fachinformatiker mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung dauert drei Jahre und ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) ein anerkannter Ausbildungsberuf, die Ausbildungsinhalte sind bundesweit einheitlich geregelt. Ausbildungsplätze halten vor allem IT-Unternehmen und Unternehmen mit eigener IT-Abteilung bereit.

Die Ausbildung ist dual – also in Unternehmen und Berufsschule gleichzeitig – oder rein schulisch möglich. Die Unternehmen entscheiden sich zumeist für Bewerber mit Hochschulreife, während die Schulen eigene Zugangskriterien festlegen. In der Regel wird mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Von großer Relevanz sind die Leistungen in Mathematik, Informatik und Englisch.

Dem Auszubildenden bietet sich die Chance, Teile seiner Ausbildung im Ausland zu absolvieren, sofern dies im Ausbildungsvertrag vereinbart ist. Bis zu einem Viertel der Ausbildungsdauer darf die Auslandsausbildung beanspruchen.

Eine weitere internationale Zusatzqualifikation stellt der Europaassistent im Handwerk dar. Beim Erwerb der Zusatzqualifikation nimmt der Anwendungsentwickler an gesonderten Unterricht – beispielsweise das Fach Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht - eines Berufskollegs teil. Anschließend steht ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland auf dem Programm.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erlaubt eine Weiterbildung zur Sonderfachkraft den Aufstieg auf der Karriereleiter. Mögliche Spezialisierungen sind beispielsweise der Java-Softwareentwickler, der PHP-Softwareentwickler, der ERP-Developer oder der SAP-Anwendungsentwickler. Weiterhin kann man ein Studium der Informatik, Medieninformatik oder Wirtschaftsinformatik in Betracht ziehen, sofern man eine Hochschulzugangsberechtigung besitzt. Ferner bietet sich der Schritt in die Selbstständigkeit.

Große Nachfrage nach Anwendungsentwicklern treibt die Gehälter

Was der Anwendungsentwickler letztendlich verdient, lässt sich nicht auf den Cent genau sagen. Regional und branchenabhängig gibt es Unterschiede, zudem spielen der Verantwortungsbereich des Arbeitnehmers, seine Berufserfahrung und die Anforderungen der Stelle eine Rolle. Möglich ist eine Bruttovergütung zwischen 2.600 und 3.100 Euro pro Monat, Abweichungen nach unten oder oben sind nicht selten.

Die Anwendungsentwickler sehen einer gesicherten Zukunft entgegen, allerdings warten in den nächsten Jahren auch neue Herausforderungen auf sie. Bereits in den vergangenen zehn Jahren stiegen die Beschäftigungszahlen um rund die Hälfte an, was sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch fortsetzen wird. Die Elektromobilität ist nur eines der vielen Gebiete, in denen Anwendungsentwickler dringend benötigt werden. Auch ist das Cloud-Computing auf dem Vormarsch: Hier werden die Anwendungsentwickler an der Schaffung von sicheren Cloud-Umgebungen nach datenschutzrechtlichen Richtlinien beteiligt sein. Nicht zuletzt bietet auch der boomende Smartphone- und Tabletmarkt Anwendungsentwicklern beste Aussichten auf gut bezahlten Arbeitsplatz.