So kündigst du dem Job die Freundschaft

Seit Jahren ist es das gleiche Spiel: Tag aus, Tag ein der gleiche Job, die gleichen Gesichter und der gleiche Weg zur Arbeit – manchmal ist es einfach Zeit für einen Tapetenwechsel. Damit der Wechsel reibungslos verläuft, ist es ratsam, sich ein paar Gedanken zu machen.

Schalflose Nächte sind ein Indiz, dass man den Job wechseln sollte

Wenn der aktuelle Job schlaflose Nächte bereitet, dann ist es definitiv Zeit für einen Wechsel!

Jeden verdammten Morgen schleppst du dich in deine Firma, schon am Freitagabend nörgelst du, dass das Wochenende bald vorbei ist, und die Unlust wieder ins Büro zu gehen wächst von Tag zu Tag? Vielleicht langweilen dich auch nur deine derzeitigen Aufgaben und du träumst von der einen oder anderen beruflichen Veränderung. Egal, welche Situation zutrifft, es ist eventuell an der Zeit, den Job zu wechseln. Folgende Fragen sollten Unschlüssige sich stellen:

1. Bin ich glücklich?
Klar, der Arbeitsmarkt sieht in vielen Branchen nicht unbedingt rosig aus und man sollte froh sein über den Job, den man hat, oder etwa nicht? Ja, sollte man – allerdings machen Langeweile und Unterforderung auf Dauer keinen Spaß. Wer feststellt, dass er auf keinen Fall die nächsten fünf Jahre so weiter arbeiten möchte, sollte sich auf jeden Fall für einen Jobwechsel entscheiden.

2. Einen klaren Kopf bekommen
Wichtig ist natürlich, jetzt nicht Hals über Kopf die Kündigung in die Tasten zu hauen und dem Chef noch am selben Abend per Mail zu schicken – eine Kündigung sollte gut überlegt und geplant sein. Also besser ein paar Tage bis Wochen darüber schlafen und mit Freunden und Familie über das Vorhaben und eventuelle Pläne sprechen. Ganz wichtig ist es auch, sich klar zu werden, was derzeitig falsch läuft.

3. Das liebe Geld…
Wenn erst einmal bewusst ist, was falsch läuft, muss im nächsten Schritt überlegt werden, was der neue Job bringen soll. Ist es wichtiger, mehr Geld zu bekommen, zählt doch der Spaß oder ist es sogar möglich, beides auf einen Schlag zu bekommen?

4. Noch einmal innehalten
Nicht immer ist die Kündigung der beste Schritt oder die einfachste Lösung. Vielleicht solltest du auch mit deinem Chef über dein Anliegen sprechen. Wenn du als Arbeitskraft geschätzt wirst und es eventuell Aufstiegsmöglichkeiten gibt oder andere Aufgaben, die du übernehmen kannst, ist eine Kündigung vielleicht gar nicht mehr nötig. Gibt es vom Chef keine positive Rückmeldung, kann mit bestem Gewissen gekündigt werden.

5. Jobsuche oder „Was macht mich glücklich?“
Wer sich für einen Jobwechsel entscheidet, sollte sich Zeit lassen, um wirklich einen passenderen Job zu finden. Schließlich ist es ziemlich blöd, nach zwei Wochen mit den gleichen Problemen wie vorher kämpfen zu müssen. Also, es geht auch um die Frage: „Woran kann ich selbst arbeiten?“ Es sollten alle Möglichkeiten bedacht werden, dazu kann auch ein Umzug oder eine Weiterbildung gehören. Als Kaufmann kann man sich zum Beispiel im Personalwesen weiterbilden.

6. Professionell bleiben
Egal, wie verleidet der Job und die Arbeitsstelle einem auch sind, Professionalität ist auch nach der Kündigung alles. Projekte sollten abgeschlossen werden, und wenn es einen Nachfolger gibt, kommt es sicher gut an, wenn er von dir selbst eingearbeitet wird.

7. Das Ende zelebrieren
Ein krönender Abschluss ist wichtig, um ohne Probleme und eventuellen Wehmut zum neuen Arbeitsplatz wechseln zu können. Einen richtigen Ausstand zu geben bietet sich also an. Außerdem lässt sich so noch einmal zeigen, dass nicht alles schlecht war und wie sehr vor allem die Kollegen geschätzt werden.

8. Feedback
Wer länger Mitglied in einem Team war, sollte sich auf jeden Fall um ein Feedbackgespräch mit dem Chef bemühen, so kann von beiden Seiten her eine Rückmeldung gegeben werden. Außerdem ist es wichtig, sich um das Arbeitszeugnis zu kümmern, am besten noch während der Arbeitszeit.

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