Lernen will gelernt sein

Eine Fremdsprache als Hobby, Weiterbildung im Beruf, ein neues Programm auf der Arbeit – Ständig begegnen einem neue Fakten, die irgendwie im Kopf hängen bleiben müssen – aber wie?

Lernen und Weiterbildung

Fortbildung und Lernen sind auch im Beruf wichtig - doch wie das neue Wissen auch im Kopf behalten? Foto: Heinz Hasselberg / pixelio.de

Es heißt ja „Früh übt sich“, allerdings können nur die Wenigsten von sich behaupten, im Kindesalter schon mehrere Fremdsprachen gelernt zu haben. In der Freizeit oder im Job gilt gleichermaßen die Devise des lebenslangen Lernens. Schließlich hält lernen fit und das Gehirn jung; und wer in seinem Beruf erfolgreich sein will, muss sich sowieso fortwährend neues Wissen aneignen. Das Problem dabei ist: im Erwachsenenalter bleibt nicht mehr auf Anhieb so viel hängen wie noch in der Grundschule. Wenn ein paar Dinge beachtet werden, klappt es trotzdem mit den Schwedischvokabeln oder dem neuen Programm, mit dem gearbeitet werden muss.

Strukturen schaffen

Nicht nur die Herangehensweise ans Lernen will durchdacht sein, auch das Wann und Wo sollte geplant werden. Wichtig ist es, Schritt für Schritt vorzugehen, also erst alle Informationen sammeln und aufbereiten und dann anfangen, sich diese einzuprägen. Dafür sollte sowohl Raum als auch Zeit geschaffen werden.

Konzentration bitte!

Wer wirklich aufnahmefähig sein will, sollte für so wenig Ablenkung wie möglich sorgen. Ein ruhiger Ort ohne Musik und Kindergeschrei sowie ein aufgeräumter Schreibtisch ohne viele Bilder und Stapel anderer Projekte sind wichtig.

Ein bisschen Phantasie kann nicht schaden

Tabellen sind keine gute Methode, um Wissen aufzubereiten. Damit Sachen im Gedächtnis blieben, gilt es, sie zu visualisieren. Ob dabei ein Kurzfilm im Gedächtnis abläuft oder schlicht eine Mind-Map erstellt wird ist nebensächlich, es muss nur eine geeignete Methode gefunden werden.

Über sieben Brücken musst du gehen…

…oder sieben Brücken bauen. Die altbekannte Eselsbrücke hilft wirklich, um Sachen besser behalten zu können. Auch ein persönlicher Bezug oder die Verknüpfung mit schon vorhandenem Wissen kann hilfreich sein.

Wiederholung macht den Meister

Es ist ein gutes Gefühl, am nächsten Tag immer noch zu wissen, was „studio“ übersetzt bedeutet. Um es in ein paar Wochen immer noch zu wissen, muss regelmäßig geübt und wiederholt werden.

Wusstest du schon…?

Wissen ist das einzige Gut, was sich durch teilen vermehrt. Jemandem anderen Gelerntes zu erzählen erleichtert es dem Gehirn, das Wissen unter „verstanden“ abzuspeichern und so dauerhaft aufzubewahren. Wer nicht ständig seine Freunde und Familie mit neuen Vokabeln und Fachwissen zutexten möchte, sollte zumindest beim Lernen laut lesen und Aufgaben dazu erledigen. So bleibt einfach mehr hängen.

Rahmen und Grenzen

Viele verschiedene Dinge auf einmal zu lernen kann nicht funktionieren. Besser jeden Tag kleine Häppchen eines Themas vornehmen. Um sich nicht zu überlasten und dadurch zu demotivieren, sollten die Aufgaben gestaffelt werden.

Erfolgreich sein

Um die Aufnahmefähigkeit zu steigern, kann das Gehirn mit speziellen Gedächtnistrainings gezielt trainiert werden. Lerngruppen motivieren zusätzlich und erleichtern das Lernen, schließlich sitzen die, denen was erzählt werden kann dann direkt vor einem.

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